Centrum Praxis Luzern GmbH

QiGong – Neidan Gong

Neidan Gong ist eine spezielle, sehr systematische Form von QiGong. QiGong bedeutet auf Chinesisch «Arbeit mit dem Qi», wobei mit Qi die «Energie» gemeint ist. Neidan Gong bedeutet auf Chinesisch «die innere Alchemie». Dies ist eine ganzheitliche Methode zur Harmonisierung der inneren Zustände auf allen Ebenen, körperlich, psychisch und mental.

Die bekannten Techniken des QiGongs mit bewegten und stillen Übungen fördern die Flexibilität, Beweglichkeit, und Koordination des Körpers, dienen aber auch zur Verbesserung der Durchlässigkeit der verschiedenen Körperschichten für den Qi-Fluss. Meditationstechniken, inklusive Visualisierungstechniken und Imaginationsarbeit helfen der Stärkung der Achtsamkeit, Konzentration und Körperwahrnehmung. Durch Vermittlung von Kenntnissen über die Struktur und Funktion des Körpers wird das Verständnis für die verschiedenen Teilen des Körpers verstärkt und vertieft.

Primär wird strukturell mit den Knochen, Gelenken, Faszien/Sehnen gearbeitet, zur Linderung von allfälligen Verspannungen und Schmerzen.  Später wird mit den Sinnesorganen, Muskulatur, inneren Organe, und dem Blut gearbeitet. Allgemeine entspannungsfördernde Techniken und Atemübungen helfen ein besseres Gleichgewicht zwischen sympathischem und parasympathischem Nervensystem herzustellen, was Stresssymptome eines hektischen, anspruchsvollen Alltags lindern kann.

Die Arbeit am Körper kann, lange gespeicherte Emotionen und Spannungen bewusst machen und blockierte Energien wieder freisetzen.

Dies erklärt die präventive Wirkung von Neidan Gong zur Vorbeugung von Dysbalancen, die langfristig nicht nur zu Beschwerden, sondern auch zu Krankheiten führen können.

Ablauf

Der Gruppenunterricht erfolgt in Kleingruppen bis zu 4 Personen oder in grösseren Gruppen von 6-8 Personen, mit einer Dauer von 90 Minuten.

Begrüssung und Einstimmung (5 Minuten)

  • Kurze Begrüssung durch die Kursleitung
  • Bestandsaufnahme der aktuellen Befindlichkeit der Teilnehmenden bezüglich körperlichen Beschwerden

Aufwärmphase (10-30 Minuten)

  • Erste sanfte Bewegungen zur Lockerung und Entspannung, sowie Dehnungsübungen
  • Ev. Faszien- oder Atemübungen

Weitere bewegte Übungen (20-40 Minuten)

  • erlernen und üben gesunder Körperhaltungen (Stehen und Sitzen)
  • erlernen spezifischer Körperübungen (Bsp: Gelenke lockern, Knochen falten und Verdichten, Sinnesorgan-Übungen)
  • Fokus auf Körperwahrnehmung, bewusstes Bewegen in verschiedenen Körperabschnitten (ev. mit begleitenden Atemübungen)
  • Achtsamkeit, Erspüren des Energieflusses
  • längerfristig Ausgleich von Yin und Yang

Stille Übungen bzw. Meditation (15–25 Minuten)

  • stille Übungen meistens im Sitzen oder Liegen
  • geführte Meditationen mit Imaginationsanteilen

Abschlussrunde (5 Minuten)

  • Möglichkeit zum Austausch über Erfahrungen
  • Hinweise zur Selbstpraxis oder zur nächsten Einheit
  • Verabschiedung

Es wird viel Gewicht auf das Verständnis für den Körper und dessen Funktionen und für die Wirkungsweise der verschiedenen Übungen gelegt, deshalb werden immer wieder theoretische Erklärungen gegeben.

Kurs-Termine

Dieser Kurs findet immer donnerstags statt.

Aktuell gibt es eine Gruppe um 17.15 Uhr.

Ihre Ansprechsperson für diese Therapie

Dr. med. Helena Shang Meier

Fachärztin FHM für Innere Medizin
Fähigkeitsausweis Psychosomatische und Psychosoziale Medizin (SPAAM)

Verheiratet mit einem Vater von vier mittlerweile erwachsenen Söhnen leben wir zusammen im Wallis in einer herrlichen, natürlichen Umgebung mit grossem Obst- und Gemüsegarten. Psychotherapeutisch faszinieren mich die Komplexität des Menschseins und dessen Entwicklungswege. Auch die komplexe Natur der Persönlichkeitsstörungen und deren Folge haben mich nie wirklich losgelassen.